Unsere Philosophie

 

Unsere Philosophie und unsere Produktionsweise

Der Betrieb Biogemüse Jasansky besteht nun seit 25 Jahren und ich möchte Ihnen hier die geistigen Grundlagen für unser Tun erklären.
Wir bemühen uns, nach bestem Gewissen, ein Produkt zu erzeugen, das nachhaltig ist im Sinne von ressourcenschonend und mit einem geringen CO2-Ausstoß.
Das bedingt, dass wir zum Beispiel im Frühling erst ab April grünen Salat anbieten können, wo im Supermarkt das ganze Jahr alles verfügbar ist.
Wir haben in 25 Jahren ein sehr abwechsungsreiches Alternativprogramm für die Übergangszeit erarbeitet. So erhalten Sie bei uns im Frühling Blattsalate wie Winterportulak, Rukula und Asiasalat. Diese Salate werden Sie vielleicht vom Supermarkt nicht kennen.
Wenn Sie Verarbeitungstipps dafür benötigen, melden Sie sich bitte bei uns. Wir beraten Sie gerne und schicken auch immer wieder Mails mit leckeren Rezepten
aus.
Im Frühling sind unsere Gemüsearten immer zuerst einmal klein. Wir heizen für die Gemüseproduktion ja auch nicht. Es gibt also nur die Verfrühung durch Glashaus und Tunnel. Das nennt man Kalthaus.
Deshalb müssen wir für den Frühling alte Weisheiten unserer Großmütter und -väter wieder anwenden, dass nämlich das frische Gemüse in dieser Zeit dazu da ist, die Vitamine in die Ernährung zu bringen. Satt werden wir jetzt von Lagergemüse, Hülsenfrüchten und Kartoffeln. Früher wurde Endivie im Winter und Frühjahr immer mit Kartoffeln zubereitet, also gestreckt. Aber man freut sich über das erste zarte Grün, wo man dann ja auch wirklich jedes Blatterl verwenden kann.
Wenn Sie kein junges Gemüse im Frühling wollen, weil es Ihnen zu klein ist, habe ich mir überlegt, kann ich auch eine Anmerkung in mein Computerraster einfügen :
”kein kleines Gemüse”. Dann gibt es halt längere Zeit Lagergemüse, bis das neue groß ist.
Im Jahresverlauf erfahren Sie bei uns, wie jede Woche ein neues Gemüse fertig wird. Nach der Reihe kommen zuerst die Radieschen, Jungzwiebel, Jungknoblauch, dann der erste Salat, Kohlrabi, Dill, Fenchel, Karfiol und schon sind wir beim Sommergemüse. Dazwischen gibt es dann auch leckeren Spargel vom Biobetrieb Grösz aus Wallern.
Im Sommer und Herbst können wir aus dem Vollen schöpfen, denn unser Betrieb bietet eine einzigartige Vielfalt von zum Beispiel ganz frühen zarten Roten Rüben im Juni bis zu allen gängigen Gemüsearten.
Nach den Sommerkulturen wie Tomaten, Paprika und Gurken werden bei uns die Tunnels noch einmal belegt mit Fenchel , Kohlrabi, Salaten und vielem mehr, sodass wir auch im Winter eine große Palette an Gemüsearten anbieten können, natürlich auch jede Menge an Spinat und Vogerlsalat aus dem Freiland. Aber nicht immer alles und im Winter keine Tomaten, Paprika und Brokkoli.
Das alles ist wie schon erwähnt ist in 25-jähriger Biogemüseerfahrung entstanden.
Trotzdem kann es auch immer wieder zu Problemen mit Gemüsekrankheiten und Schädlingen kommen. Dadurch ist nicht immer alles auf Hochglanz, hat aber immer eine große innere Qualität. Auf die kommt es uns nämlich an.
Auch beim Drum Herum bemühen wir uns um Enkeltauglichkeit. Wir verwenden Sackerl aus nachwachsenden Rohstoffen und die Belieferung wird mit einem Elektrofahrzeug durchgeführt, – natürlich mit Ökostrom geladen. Sie können auch gerne einen zusätzlichen Beitrag leisten und Verpackungsmaterial und Gummiringe in das Leerkisterl zurückgeben.
Für weitere Anregungen sind wir immer offen.
Wir hoffen, dass Ihnen unsere Philosophie zusagt und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
 

Herzlich

Monika Jasansky

und ein sehr engagiertes Team